Interessenverbund sächsischer MGH e.V.

 

Archiv 2014

Bekenntnis der neuen Landesregierung zu Mehrgenerationanhäsuern - Koalitionsvertrag Sachsen veröffentlicht
Reaktion des Interessenverbundes sächsischer Mehrgenerationenhäuser auf den Koalitionsvertrag von CDU und SPD Sachsen
Dresden, 27.10.2014

„Wir bekennen uns auch über das Jahr 2016 hinaus ausdrücklich zur Angebotsform der Mehrgenerationenhäuser und halten diese für einen Weg, um zunehmend Angebote der Familienbildung und andere Leistungen für Familien vor Ort zu bündeln. Den Bund sehen wir in der Verantwortung, die Mehrgenerationenhäuser auch weiterhin zu fördern.“

Über diesen Absatz im Koalitionsvertrag freuen sich die sächsischen Mehrgenerationenhäuser sehr. Er zeigt, dass die seit 2006 unter den Aktionsprogrammen des Bundes entwickelten Modelle intergenerativer Knotenpunkte im kommunalen Kontext ein Erfolgsmodell sind. Der Ansatz, von den Wünschen der Bürgerinnen und Bürger, der vorhandenen Strukturen und den erkannten Entwicklungsbedarfen aus Angebote an einem zentralen Ort zu schaffen, die gleichzeitig Beratung, Bildung, Begegnung und Beteiligung fördern, wird als zukunftsweisende Form der sozialen Arbeit und gesellschaftlichen Entwicklung verstanden.

Dabei verstehen sich die Mehrgenerationenhäuser als Partner in der sozialen Landschaft Sachsens, im Bereich der Familienbildung ebenso wie in der Kommunalentwicklung, der Jugendarbeit, der Altenhilfe, der Integrationsarbeit und dem freiwilligen Engagement. Auch in Zukunft werden wir diese vielseitige Arbeit mit den vor Ort gewünschten Schwerpunkten aktiv vorantreiben.

Mehrgenerationenhäuser werden aktuell mit je 30.000€ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und je 10.000 durch die Standortkommune unterstützt. Diese Förderpraxis soll auch im Jahr 2015 beibehalten werden. Für die Zukunft hat sich die Bundesregierung verpflichtet,

Mehrgenerationenhäuser langfristig zu verankern, so der Koalitionsvertrag auf Bundesebene. Der Freistaat Sachsen hat entsprechend seiner bisherigen Förderlogik MGH im Rahmen von Modellprojekten unterstützt und damit ebenfalls zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des Ansatzes beigetragen. Die vielfältigen Träger der MGH – Vereine, Kirchgemeinden, Wohlfahrtsverbände, Kommunen und viele weitere – bemühen sich um zusätzliche Finanzierungquellen, um eine qualitativ hochwertige Arbeit zu gewährleisten. Der Interessenverbund sächsischer MGH schätzt ein, dass für die Arbeit einer bestehenden Einrichtung, die sich von beispielsweise einer Jugendeinrichtung, einer Seniorenbegegnungsstätte oder einem soziokulturellen Zentrum hin zu einem MGH erweitern will, etwa 50.000€ jährlich benötigt werden. Eine neu entstehendes MGH benötigt 120.000€, um umfassend arbeiten zu können. Dabei wird davon ausgegangen, dass eine Koordinationsstelle, laufende Kosten wie Miete, Sachkosten für Angebote und Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche bzw. Honorargelder finanziert werden müssen.

Der Interessenverbund befürwortet den bereits in der Praxis erfolgreich erprobten Weg einer gemeinsamen Finanzierung durch Bund, Land und Kommunen. Um diese Form der Finanzierung sinnvoll miteinander zu verknüpfen, sind Gespräche der drei Ebenen, wie sie in den letzten Monaten begonnen wurden, sehr zu begrüßen. Die MGH stehen in diesem Zusammenhang auch weiterhin gern für Gespräche zur Verfügung und freuen sich auf die weitere Zusammenarbeit mit der Landesregierung und der Verwaltung.  

» Ausgezeichnet: Die 100 besten „Innovationen querfeldein“
aus Deutschland
- Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank geben Preisträger im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2014 bekannt
Berlin, 01.07.2014 – Neues Wettbewerbsjahr, neues Jahresthema, einhundert frisch gekürte Preisträger: Die siegreichen Projekte des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2014 stehen fest. Über rund 1.000 Bewerbungen zum Jahresthema „Innovationen querfeldein – Ländliche Räume neu gedacht“ durften sich die Initiatoren des Wettbewerbs, die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank, freuen.

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» Generationenbegegnung an zentralen Orten
Sächsische MGH planen landesweite Aktion zum Internationalen Tag der Familie am 15.05.2014


Mit einem Tag ganz im Zeichen der Familie wollen die 38 sächsischen Mehrgenerationenhäuser auf Veränderungen im Zuge des demografischen Wandels aufmerksam machen. Am 15. Mai wird es in Sachsen rund um die Mehrgenerationenhäuser bunte Aktionen für die ganze Familie geben. Dabei werden zentrale Plätze mit dem Logo Mehrgenerationenhaus – ein Puzzle aus verschiedenfarbigen Teilen – geschmückt, es gibt Flashmobs in Form von Generationensingen, Kinderspielaktionen,  Einladungen zu Kaffeetafeln in der Nachbarschaft und viele weitere kreative Ideen. 

„Wir müssen neue Antworten finden auf die neuen Lebensverhältnisse. Viele Familien sind heute schon weit über Deutschland verteilt, damit wird die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Familie, früher eine Selbstverständlichkeit, immer schwieriger. Deshalb brauchen wir offene Orte, wo alle Generationen sich begegnen können“, sagt Maren Düsberg, Vorstandsvorsitzende im Dachverband der sächsischen Mehrgenerationenhäuser: „Nur so entwickeln sich lebendige Nachbarschaften und spezielle Angebote, passend für die Bedürfnisse und Lebenslagen der Menschen vor Ort.“.



















Presseberichte finden Sie hier:

Artikel aus "Dresdner Neuste Nachrichten" - "Luftballons gegen den drohenden Bankrott

Aktionen Arzberg und Dommitzsch

Freiberg

Oelsnitz

Mai

» MGH-Konferenz in Chemnitz:
"MGH als Angebots- und Dienstleistungsknotenpunkte in der sozialen Infrastruktur"

Am 07.05. lud Sozialministerin Christine Clauß aus Anlass des Besuchs von Dr. Maitha Al-Shamsi, Familienministerin der Vereinigten Arabischen Emirate, zu einer Fachkonferenz in Chemnitz ein. Der Pressebericht findet sich hier.











































»Gemeinschaftsprojekt gewinnt Preis

Das Mütterzentrum und Mehrgenerationenhaus des SOS-Kinderdorf Zwickau hat am 30.04.2014 den 2. Platz beim Sächsischen Generationenpreis 2014 „Miteinander“ gewonnen. Ausgezeichnet wurde das Projekt „Vor-Lesen“, welches 2008 gemeinsam mit dem Förderstudio Literatur Zwickau e.V. entstand. Freiwillige Lesepatinnen und Lesepaten gestalten in 25 Kindergärten und Grundschulen im Landkreis Zwickau spannende Vorlesestunden und begleiten damit Kinder ins Selber-Lesen hinein. Seit Beginn des Projektes wurden mehr als 78 Paten über das Projekt in Weiterbildungen qualifiziert.



































»Ergebnispräsentation und Abschlussveranstaltung des Landesmodellprojektes „Familien profitieren von Generationen“

21. März 2014, 10-12 Uhr, Sächsischer Landtag

In den vergangenen 1,5 Jahren haben sich die sächsischen Mehrgenerationenhäuser der Aufgabe gestellt, ehrenamtliche Angebote der Familienbildung zu entwickeln und auf den Prüfstand zu stellen. Nun präsentieren sie die Ergebnisse des Projektes. Seien Sie herzlich eingeladen: Einladung Abschlussveranstaltung 21. März 2014 Download

Die Projektergebnisse und das Handbuch “Familien profitieren von Generationen - Umsetzung
von ehrenamtlichen Angeboten der Familienbildung.” erhalten Sie hier: Projektergebnisse und Handbuch.

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