Interessenverbund sächsischer MGH e.V.

 

Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser 2006 - 2012



Das Aktionsprogramm der Mehrgenerationenhäuser 2006-2012

Das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser geht inhaltlich und methodisch neue Wege: Im Mittelpunkt steht die konsequente Förderung des Miteinanders von Menschen unterschiedlicher Lebensalter. Über 16.000 Freiwillige arbeiten auf gleicher Augenhöhe mit Festangestellten zusammen und gestalten gemeinsam ein starkes nachbarschaftliches Netzwerk familiennaher Dienstleistungen und niedrigschwelliger Unterstützungsangebote. Durch Patenschaften, sogenannte „Leuchtturmhäuser", regionale Kooperationen mit Unternehmen und Kommunen und gezielte Öffentlichkeitsarbeit bauen die bundesweit 500 Mehrgenerationenhäuser diese Angebote stetig qualitativ und quantitativ aus.

Ausgangspunkt des Aktionsprogramms ist der Gedanke, dass jeder Mensch einen gesellschaftlichen Beitrag leisten kann – unabhängig von seinem Alter. Das heißt: Niemand ist zu alt, kaum jemand zu jung, um etwas vom eigenen Wissen und Können sowie den eigenen Ideen an andere weiterzugeben. Die praktische Umsetzung dieses positiven Ressourcenansatzes erzeugt einen sozialen Mehrwert, von dem die Nutzerinnen und Nutzer genauso profitieren wie kommunale, aber auch privatwirtschaftliche Einrichtungen in dem jeweiligen Umfeld.

Als Ort des Austauschs zwischen den Generationen führen die Mehrgenerationenhäuser Angebote unter einem Dach zusammen, die anderenorts von Kindergärten, Jugendclubs, Seniorentreffs und vielen anderen Einrichtungen angeboten werden. Dabei stellen die Mehrgenerationenhäuser keine Konkurrenz, sondern eine innovative Ergänzung zu bestehenden Angeboten vor Ort dar. Die bedarfsorientierte Vielfalt der Angebote steht ebenso wie regionale Besonderheiten im Mittelpunkt.

Viele der gemeinsamen Projekte und Angebote der Mehrgenerationenhäuser nehmen in den Offenen Treffs ihren Anfang: In ungezwungener Atmosphäre und ohne zeitliche Verpflichtung kommen hier Menschen aller Lebensalter zusammen und entwickeln oft neue Ideen: Beispiele sind Kulturprojekte für und mit jugendlichen Migrantinnen und Migranten, Internetkurse für Seniorinnen und Senioren, aber auch Generationentheater und gemeinsame Feste. Der Kreativität und dem Tatendrang der Aktiven sind dabei kaum Grenzen gesetzt.

Eine solche Leistungsfähigkeit können die Häuser nur entwickeln, weil hier bürgerschaftliches Engagement neu bewertet wird: Die freiwillig Engagierten arbeiten in den Mehrgenerationenhäusern „auf gleicher Augenhöhe" mit den Festangestellten. Das Konzept zeigt Wirkung: Mehr als 16.000 Freiwillige sind inzwischen in den bundesweit 500 Mehrgenerationenhäusern tätig. Die Mehrgenerationenhäuser haben sich so zu einem Motor für bürgerschaftliches Engagement entwickelt.

(entnommen der offiziellen Internetseite der Mehrgenerationenhäuser: www.mehrgenerationenhaeuser.de)


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