Interessenverbund sächsischer MGH e.V.

 

Bundesprogramm Mehrgenerationenhäsuer 2012-2015



Das Aktionsprogramm der Mehrgenerationenhäuser 2012-2015

Mit Beginn des Jahres 2012 startete das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, in dem die 450 teilnehmenden Mehrgenerationenhäuser gemeinsam mit ihren Standortkommunen passgenaue Antworten und individuelle Lösungen für die kleinen und großen Alltagsherausforderungen der Menschen vor Ort entwickeln. Bundesweit verfügen heute nahezu alle Landkreise und kreisfreien Städte über ein eigenes Mehrgenerationenhaus.

Das Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II fördert gezielt das generationenübergreifende Miteinander. Dieser Ansatz gibt dem Programm seinen Namen und ist sozusagen Alleinstellungsmerkmal jedes einzelnen Mehrgenerationenhauses: Jung und Alt können und sollen sich hier begegnen, voneinander lernen, miteinander aktiv sein und sich für die Gemeinschaft vor Ort stark machen. Im „Offenen Treff" kommen Menschen in ungezwungener Atmosphäre und ohne Verpflichtung zusammen, bieten einander Gesellschaft und haben ein offenes Ohr füreinander. Dieses Miteinander der Generationen bewahrt Alltagskompetenzen und Erfahrungswissen, fördert die Integration und stärkt den Zusammenhalt zwischen Menschen aller Generationen – auch und vor allem außerhalb der Familie.

Alle Mehrgenerationenhäuser richten ihre Angebote nach den regionalen Bedürfnissen in ihrer Stadt oder Gemeinde aus. Um darüber hinaus das Profil der Häuser zu schärfen, bilden vier Schwerpunkthemen im Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II einen gemeinsamen Rahmen. Diese sind: 1. Alter und Pflege 2. Integration und Bildung 3. Angebot und Vermittlung von Haushaltsnahen Dienstleistungen 4. Freiwilliges Engagement

Mit ihren vielfältigen Angeboten sowie Beratungs- und Unterstützungsleistungen fördern Mehrgenerationenhäuser gezielt die bessere Vereinbarkeit von Familie bzw. Pflege und Beruf. Orientiert am lokalen Bedarf werden betreuende und pflegende Angehörige entlastet und z.B. Hilfsangebote für demenziell erkrankte Menschen gezielt weiter ausgebaut. In den Mehrgenerationenhäusern haben Menschen aller Generationen und jeder Herkunft zudem die Möglichkeit, sich freiwillig zu engagieren. Die Mitarbeit in den Häusern eröffnet vielen Freiwilligen neue Chancen und Möglichkeiten, stärkt sie in ihrer sozialen Kompetenz und vermittelt fachliche Fertigkeiten. Auf diese Weise unterstützen die Häuser die berufliche (Wieder-) Eingliederung in den Arbeitsmarkt und fördern die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. In ihren Städten und Gemeinden gehen die Mehrgenerationenhäuser verbindliche und langfristige Partnerschaften mit anderen Akteuren ein. Dazu gehören Verbände, Kultur- und Bildungseinrichtungen, Stiftungen, Freiwilligenagenturen, Medien und lokale Wirtschaftsunternehmen. So sind die Häuser mittlerweile ein fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens und stellen Knotenpunkte des freiwilligen Engagements dar. In jedem Haus des Aktionsprogramms kann zudem auch der Bundesfreiwilligendienst geleistet werden. 

(entnommen der offiziellen Internetseite der Mehrgenerationenhäuser: www.mehrgenerationenhaeuser.de)


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